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Regionale Wochenmärkte

Auszug aus der Konzeption zur Existenzgründung

1. Vorhabensbeschreibung

    1.1. Das Unternehmensziel
    Das Unternehmen wird als GbR unter dem Namen Regionalmärkte Usedom gegründet. Die Wochenmärkte sollen einerseits der Versorgung der einheimischen Bevölkerung mit Erzeugnissen aus regionaler Produktion dienen, aber andererseits auch ein eigenständiges touristisches Highlight darstellen, dass die Touristen aus den Ostseebädern im Usedomer Achterland –also abseits der Ostseebäder – erwartet. 

    1.2. Die Kompetenz des Unternehmers
    Neben seiner bisherigen Berufs- und Erfahrungsentwicklung hat der Unternehmer auf der Basis einer Strukturanpassungsmaßnahme (SAM), die in der Zeit vom 14.05.2001 bis 13.05.2002 für die Organisation solcher Märkte bewilligt war, einschlägige Erfahrungen sammeln können.

    Zur Erlangung bzw. Auffrischung insbesondere betriebswirtschaftlicher Kenntnisse hat er einen Existenzgründerlehrgang des Institutes für Datenverarbeitung und Betriebswirtschaft Rostock, der in der Zeit vom 08.03.2002 bis 22.04.2002 in den Räumen des Existenzgründerzentrums in Wolgast durchgeführt wurde, besucht.

    1.3. Die unternehmerischen Aufgaben
    Die Organisation und Durchführung von regionalen Wochenmärkten stellt den Haupterwerbszweig dar. Dazu werden an vier Standorten im Usedomer Achterland – vorwiegend an Wochentagen während der Sommersaison – Wochenmärkte organisiert, auf denen eine Produktpalette von ausschließlich regionalen Erzeugnissen angeboten wird.

    Dazu gehören:
    ~ jahreszeitlich abhängige Frischeprodukte wie einheimisches Obst, Gemüse und Kartoffeln, sowie Stauden, Setzpflanzen und Schnittblumen bis hin zu Weihnachtsgestecken,

    ~ Fleisch und Wurstwaren, Fisch und Wild in den verschiedensten Verarbeitungs- und Veredelungsstufen,

    ~ Konserven wie Honig, Marmelade und Gemüsekonserven, aber auch Fleisch- und Wurstkonserven,

    ~ Milchprodukte wie Käse aus Kuh-, Schafs- und Ziegenmilch,

    ~ Säfte aus einheimischen Obst- und Gemüsesorten – besonders beliebt ist der Sanddorn in allen möglichen Veredelungsformen,

    ~ Weine und Säfte aus einheimischen Obstsorten,

    ~ Kräuter – frisch und getrocknet – sowie Tee aus einheimischem Anbau,

    ~ Backwaren wie Brot, Brötchen und Kuchen,

    ~ Kunstgewerbliche Erzeugnisse wie Keramik, Filz- und Holzarbeiten und Bekleidung (bewebt, gestrickt oder bestickt), aber auch gemalte Bilder von regionalen Künstlern mit regionalen Motiven.

    Darüber hinaus unterhalten die Unternehmer als zweiten Erwerbszweig auch eigene Stände, an denen Erzeugnisse von Anbietern aus der Region verkauft werden, die keine eigenen Stände vorhalten.

     Ein dritter Erwerbszweig wird die Beteiligung an thematischen Märkten bzw. Festen in der Region sein, die bereits über einen hohen Bekanntheitsgrad verfügen. Da diese Märkte an Wochenenden stattfinden, entstehen auch zu den anderen beiden Geschäftsfeldern keine terminlichen Überschneidungen.

    1.4. Entwicklungsperspektiven des Unternehmens
    In Abhängigkeit vom Eintreffen der erwarteten Rentabilität sind folgende weitere Geschäftsfelder vorgesehen:

      ~ die Einrichtung eines Regionalwarenladens,

      ~ die Ausrichtung  von thematischen Festmärkten und

      ~ die Organisation einer auf den Vertrieb regionaler Produkte orientierten Logistik .

Soweit aus der Konzeption zur Existenzgründung, die sich aus einer SAM heraus entwickeln konnte. Am 15.07.2002 wird der frisch gebackene Unternehmer sein Geschäft eröffnen.

Selbstverständlich sind in dieser Konzeption sowohl die Marktfaktoren, untergliedert nach Unternehmensstruktur, standort-, erzeugnis- und preisbezogener Umsatzstrategie, sowie den notwendigen Werbemaßnahmen, als auch die Rentabilitätserwartungen umfassend dargestellt.

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